Montag, 20. Februar 2012

Leukerbad

Da bin ich wieder! Urlaub geht doch immer viel zu schnell vorbei... Der Alltag hat uns wieder, die Kinder sind heute wieder in der Schule, mein Mann auf der Arbeit. Für mich hat der Alltag schon gestern begonnen: Auspacken und waschen war das gestrige Thema.

Heute Vormittag schwelge ich noch etwas in Erinnerung, habe die Fotos auf den PC geladen, und lasse die vergangene Woche Revue passieren:



Samstag früh fuhren wir los und erstaunlicherweise blieb der erwartete Stau vor dem Lötschberg-Autoverlad aus.

In Leukerbad erwartete uns mehr als genug Schnee!




Seit fünf Jahren verbringen wir unsere Skiferien in der Wohnung Nr. 5 im Haus "Schwarzhorn". Die Wohnung bietet alles was wir brauchen: Sie ist warm und gemütlich, ist gut eingerichtet, bezahlbar und die tolle Aussicht vom Balkon gibt's auch noch dazu. (OK - die Kinder würden sagen: die Spülmaschine fehlt!)



Es ist schon fast Tradition geworden, dass wir am Sonntag jeweils einen Spaziergang oberhalb der Dala-Schlucht machen. Soviel Schnee wie dieses Jahr hatte es aber noch nie. Der Weg war grob vorgebahnt (durch Fussstapfen von Vorgängern..). Also dachten wir, der Rundgang dürfte kein Problem sein.






Diese Terrasse möchte ich nicht freischaufeln...


Der Schnee war aber höher als die Geländer der Brücken es waren, der Trampelpfad war zum Teil ziemlich eisig und extrem schmal, irgendwie war mir nicht mehr ganz so wohl...





Söhnchen (und auch mein Mann...) spielte auf dem ganzen Rundgang "Soldat". Hier musste der Soldat über die unwegsame Brücke robben...


Beim Ausgang des Wanderweges mussten wir um dieses Barriere herumklettern, welche den Eingang des Rundganges von der anderen Seite her versperrte:



Jetzt war mir alles klar - na ja - war ja alles gut gegangen, niemand abgestürtzt, keiner verschüttet. Den kleinen Imbiss im nahen Restaurant Buljes hatten wir uns aber jetzt verdient.



Ab Montag waren wir auf dem Torrent, dem Skigebiet von Leukerbad zu finden:












Bis Ende Woche waren sogar die Temperaturen aus dem extremen Minusbereich gestiegen, sodass uns das Gesicht auf dem Sessellift nicht mehr einfror und auch ich mich mit den Pisten anfreunden konnte, und nicht mehr soviel Kraft brauchte zum bremsen in den eisigen Hängen...

Ein besonderes Highlight gibt es jeweils, wenn unsere Skiferien während der Leukerbader Fasnacht sind. Schliesslich trifft man nicht alle Tage eine Guggemusik auf der Piste an:


Und dann war da noch die Snow-Night-Show der Leukerbader Skischule am Dienstag Abend. Ein Erlebnis direkt vor unserer Haustür an der Maressen. Die diesjährige Show gibt's leider nicht auf YouTube, aber die vom letzten Jahr (hat mir ehrlich gesagt auch besser gefallen..)




Im Thermalbad waren wir natürlich auch. Am Mittwoch blieben die Lifte geschlossen, es schneite und stürmte. Da nutzten wir die Gelegenheit für einen Besuch im Burgerbad. Persönliche Fotos habe ich leider keine, aber ein Webcam-Bild der Leukerbader Website:




Am Samstag nachdem wir zusammengepackt, das Auto geladen und die Wohnung abgegeben haben ging's nochmal auf die Piste. Töchterchen und ich waren mittlerweile etwas lädiert, da wir uns beim baden erkältet haben, aber die Schneeverhältnisse und das Wetter waren so grandios, das mussten wir einfach nochmal nutzen.




Müde und zufrieden machten wir uns am späten Nachmittag auf den Heimweg.

Auch zu hause ist es inzwischen wärmer geworden: Unsere Wasserleitungen sind schadlos wieder aufgetaut. Glück gehabt!

Übrigens: Willkommen auf meinem Blog, Monica!

Freitag, 10. Februar 2012

Es kann losgehen!

Geschafft! Alles ist gepackt für den Urlaub und unsere Wohnung ist einigermassen aufgeräumt. Mein Familie hat heute beim Mittagessen in globo festgehalten, dass ich immer schlecht gelaunt bin vor dem Urlaub. Ha! Da musste ich gleich mal Luft holen. Vermutlich haben sie in diesem Punkt ja schon recht, aber schliesslich bin ich ja auch diejenige die an alles denken soll und gerade stehen muss, wenn was fehlt. So schlimm wie auch schon ist es aber nicht mehr, Töchterchen packt ihre Sachen nämlich mittlerweile selber (dafür wird ihre Tasche von Jahr zu Jahr grösser...Meinem Mann hat sie das heute so erklärt: "Ich werde halt jetzt langsam eine Frau!" - logisch). Die Verantwortung für diese Tasche trage ich also nicht:



Morgen früh kann's los gehen. Zu Viert. Die Leitungen sind zwar immer noch eingefroren, aber wir haben Glück, die nächsten Tage sollen die Temperaturen im Minusbereich bleiben, sodass der Wasserschaden erst nach den Ferien droht. Mein Bruder wird einmal täglich vorbeikommen um die Tiere zu füttern und meinem Vater mental beizustehen...(der kommt schon in Panik, wenn er nur an unsere Wasserleitungen denkt, oder was sonst noch so alles in unserer Abwesenheit passieren könnte...)

Ich freue mich jetzt unheimlich auf die kommende Woche in Leukerbad! Urlaub, Schnee, gemütliches Beisammensein, Skifahren, Aprésski, baden und hoffentlich etwas Sonne (der Wetterbericht schlägt zwar eher Schneefall vor, aber auch das nehmen wir - Hauptsache Urlaub). Juhuu!

Mittwoch, 8. Februar 2012

Orchideen und allerlei anderes

Wenn ich meiner Bloggerstatistik Glauben schenken kann, hatte ich die letzten Tage überdurchschnittlich viele Besucher auf meinem Post über die gefrorenen Wasserleitungen. Da wurde bei Google gesucht nach "eingefrorene Wasserleitung", "gefrorener wasserzulauf toilette", "nur im oberen stockwerk rohre eingefroren im bad" usw. Ihr seid also auf meinem Blog gelandet. SORRY - es tut mir Leid, aber ich kann euch allen auch nicht weiter helfen. Auch unsere Leitungen sind nach wie vor gefroren. Da hilft nur eins: Abwarten und Tee trinken (wenn ihr denn irgendwo Wasser für denselben bekommt...hi, hi). Tröstet euch damit: Ihr seid nicht die einzigen.

Ich habe heute ein paar Bilder von meinen Orchideen gemacht, die mich im Moment mit ihren bezaubernden Blüten beglücken:


Ich habe sechs Orchideen, und wie ihr seht, blühen fast alle. Eine ist schon verblüht und auf Nummer 6 darf ich mich noch freuen.

Ansonsten war ich heute am telefonieren. Die Spielgruppe fällt auch morgen aus (im Spielgruppenlokal waren es heute 16°C, die Leitungen sind immer noch gefroren). Eigentlich hätten wir ja eine Telefonkette, die wir aber anscheinend zu wenig nutzen. Es hat nämlich nicht geklappt. Nachdem nach sechs Stunden die Kette noch nicht bei mir zurück war, habe ich schlussendlich fast jedem Mami persönlich angerufen. Natürlich wollten auch die Kinder noch schnell "Hallo" sagen, die Mamis hatten, wenn sie mich doch schon mal am Apparat hatten noch rasch was zu fragen oder wollten Sorgen deponieren, oder, was mich natürlich sehr gefreut hat, ein positives Feedback abgeben. Ein Mami erzählte mir, ihre Tochter wolle jeweils zu Regula ziehen, wenn Mami mit ihr schimpft... Das ist mein echter Lohn!

Ja, dann war heute auch wieder mal der ungeliebte Gang zum Zahnarzt fällig mit Töchterchen. Heute waren wir aber gewappnet, das homöopathische Mittel stand bereit. Die Zahnspangenschmerzen halten sich bisher in Grenzen. Vielen Dank für den Tipp! Eine Dreiviertelstunde waren wir in der Praxis, Töchterchen wurde nämlich ein hartnäckiger Milchzahn gezogen. Es wollte nicht mehr aufhören zu bluten... Töchterchen blieb ganz tapfer und liess sich ein Wattebausch nach dem anderen in den Mund stopfen. Sie wusste schliesslich, dass diese Nacht das "Zahnmäuschen" kommen und ein kleines Geschenk unter das Kopfkissen legen wird (In dieser Beziehung ist sie noch gerne ganz klein...).

Den Rest des Tages verbrachte ich damit, den Kindern beim Test lernen zu helfen. Körperteile auf Französisch, Symmetrieachsen einzeichnen, wer hat das Patent für die Glühlampe angemeldet?, welche Kräfte wirken auf einen Gegenstand im Wasser?. Mit Töchterchen habe ich heute angefangen zusätzlich Deutsch zu büffeln lernen. Wir hatten nämlich Anfang Woche Elterngespräch. Jetzt kommt genau das auf uns zu, was ich schon lange befürchtet habe, eineinhalb Jahre im Voraus leider etwas früher als erhofft: Sekundarschulübertrittsstress! Töchterchen ist schon seit längerem gestresst, wollte von mir wissen, wie man denn den Notendurchschnitt ausrechnet. Leider ist das überhaupt nicht aussagekräftig, der Lehrer entscheidet nämlich nicht nur anhand der Noten, sondern auch anhand diverser Aspekte (mündliche Tests, Teilnahme am Unterricht, Fleiss, Wille) welche Note er geben möchte. Per Stand heute würde sie es in Französisch locker und in Mathe gut schaffen. Deutsch liegt noch knapp unter dem geforderten Schnitt. Beim freien Sprechen und bei den Schreibanlässen (hiess bei uns noch ganz einfach "Aufsatz") hapert's noch. Tja, wie war noch die Aussage von Söhnchens Lehrerin? "Deutsch sehr gut, bei Ihnen wird wohl oft gelesen?" Da sieht man nur wie Kinder, trotz gleicher Erziehung, verschieden sein können. Mit zwei Fächern auf Sekundarschul-Niveau ist man zwar ein Sek-Schüler, Töchterchen möchte aber keine halben Sachen machen. Sie hat dem Lehrer bestimmt erklärt, sie möchte mit allen drei Fächern in die Sek. Der Lehrer schaute uns fragend an: "Was möchten Sie?" Ja geht es denn hier nun um Leistung oder um ein Wunschkonzert? Geht es darum, ob wir als Eltern jetzt gut argumentieren können, ob wir dem Lehrer gefallen oder nicht, oder was? Ich gab zur Antwort: "Natürlich wäre es schön, wenn sie es schaffen würde, aber wichtiger ist doch, dass es ihr wohl ist, dass sie weder über- noch unterfordert ist." Nur noch gedacht habe ich: "Ich will, dass der Lehrer mein Kind richtig einschätzt, es unterstützt und den Sekübertritt nicht davon abhängig macht, was die Eltern sagen oder (da bin ich mir sicher, dass es solche Eltern gibt), sogar fordern." Ich hätte es eigentlich laut sagen sollen, aber wer weiss, vielleicht wäre meine Aussage bei der definitiven Entscheidung in einem Jahr genau das Zünglein an der Waage... Wieder zu Hause habe ich auf Töchterchens Frage, ob ich denn mit dem Gespräch zufrieden sei, geantwortet, es sei ja nicht so schlimm, hätte sie ein Fach auf Realschulniveau. Ich muss aber selber eingestehen, wenn man selber ein Sekundarschüler war, macht es einem diese Aussage schon nicht einfach. Insgeheim hofft man doch, die Kinder schaffen es auch. Da kann mir keiner erzählen, dass sei bei ihm nicht so, glaube ich schlichtweg nicht. Dazu kommt der heutige Druck im Arbeitsleben, den man auf seine Kinder zukommen sieht. Man möchte doch das Beste für seine Kinder, und doch möchte ich, dass sie sich nicht selbst zu sehr unter Druck setzen. Ich habe Töchterchen dann versprochen, mit ihr zu üben. Ich habe gestern also mal etwas gegoogelt (an den Zeitaufwand darf ich jetzt gar nicht mehr denken, spielt auch keine grosse Rolle mehr, habe eh je länger je mehr das Gefühl, für die Bildung unserer Kinder selber verantwortlich zu sein, Lehrer sind ja heutzutage vorallem mit erziehen anstatt mit lehren beschäftigt). Diese Seite habe ich im Netz gefunden und einige Übungsblätter ausgedruckt. Gestern habe ich mit Töchterchen einen Ordner gestaltet, und heute haben wir angefangen mit dem Nachhilfeunterricht, und ich muss sagen, sie war mit voller Begeisterung dabei, hat meine ungeteilte Aufmerksamkeit genossen. Wir haben einen Kriminalfall gelöst, und nebenbei geübt frei Deutsch zu sprechen und diesen Text anschliessend fehlerfrei aufzuschreiben.

So, jetzt da alle Spielgruppenkinder informiert, Tests gelernt, Tiere gefüttert, Liebster in der Feuerwehrübung kann ich mich dem vernachlässigten Haushalt widmen. Weiter packen kann ich ja morgen, habe ja wieder unplanmässig frei.

Übrigens, hättet ihr's gewusst? Der Auftrieb und die Gewichtskraft sind die beiden Kräfte, die auf einen Gegenstand im Wasser wirken. Ist der Auftrieb höher als die Gewichtskraft schwimmt der Gegenstand und umgekehrt. Ja, man lernt jeden Tag was neues (oder was vergessenes...)

Montag, 6. Februar 2012

Immer noch eisig

Heute ist in der Zeitung zu lesen, dass sich die Meteo-Dienste darüber streiten ob denn nun die -37°C auf der Glattalp als Kälterekord gezählt werden darf, oder doch eher die -33,8°C in Ulrichen. Was spielt denn das nun für 'ne Rolle? Die erfrorenen Obdachlosen in Osteuropa waren der Redaktion gerade mal eine kleine Seitenspalte wert....

Unsere Leitungen sind immer noch gefroren, die machen keinen Wank mehr. Sogar die Fenster waren heute früh zugefroren. Das einzige was dahinzuschmelzen droht ist unser Skiurlaub. Wir wissen ja nicht, ob die Leitungen aufgerissen sind vom Eis, das erfahren wir erst, wenn sie auftauen, sollte es mal irgendwann wieder wärmer werden. Deshalb muss jemand da sein um den Haupthahn zu schliessen, falls es taut. Meinen Vater, der ja eigentlich auch in unserem Haus wohnt, können wir leider unmöglich mit dieser Situation alleine lassen. Er hat auf den Nerven, wenn wir schon nur unter "normalen" Umständen wegfahren. Mein Mann hatte die Idee, er könne uns ja am Samstag in den Urlaub fahren und wieder nach Hause gehen und später nachkommen. Ich habe mich auf einen Familienurlaub gefreut, nicht auf Mutter-Kind Urlaub! Meine Stimmung sinkt von Stunde zu Stunde und kommt den Aussentemperaturen immer näher. Ich wollte heute eigentlich schon mal mit packen beginnen, habe aber gar keine Lust dazu. Ich werde es wohl auf morgen verschieben, schliesslich habe ich morgen unplanmässig genug Zeit. Dreimal dürft ihr raten, weshalb. Spielgruppe ist abgesagt - Wasserleitungen zugefroren - Heizung kommt nicht mehr nach....

Hier habe ich noch ein paar kunstvolle Seiten der Kälte gefunden.

Samstag, 4. Februar 2012

Eingefrorene Wasserleitungen

Habe ich letzte Woche irgendetwas geschrieben, es sollte kalt und gefroren sein zu dieser Jahreszeit? So habe ich das jetzt nun auch wieder nicht gemeint! Die Bise bringt uns Eis und sibirische Kälte. Letzte Nacht war mit -20°C die kälteste seit dreissig Jahren im Schweizer Mittelland. Das war zuviel für unsere Wasserleitungen: Diejenigen von Dusche und WC, welche auf "Bisenseite" liegen sind zugefroren. Mein Liebster war den ganzen Tag mit Auftauversuchen und telefonieren beschäftigt. Acht Installateuren hat er angerufen. Anscheinend hatte keiner Lust zu arbeiten oder alle waren dermassen beschäftigt, niemand ging ans Telefon. Mein Mann versuchte mit Heizstrahlern die Badezimmerwände und den Verteilerkasten zu erwärmen (Die Versuche mit dem Haartrockner endeten damit, dass dieser seinen Geist aufgab). Gegen Abend erreichte mein Mann dann doch noch einen Installateur, der dann auch ziemlich schnell da war. Leider vergebens. Auch er hatte keinen Erfolg. Er wollte nicht einmal Geld für seine Arbeit, obwohl er doch immerhin an einem Samstag 10 km Anfahrt in Kauf genommen hat. Natürlich bekam er von uns trotzdem ein Trinkgeld und für einen allfälligen zukünftigen Auftrag werden wir ihn gern berücksichtigen. Die Leitungen bleiben also gefroren und uns bleibt nur zu hoffen, dass die Wärme doch noch die Leitungen aufzutauen vermag (oder dass es bald wieder wärmer wird...).

Zum Glück haben wir im oberen Stock auch noch ein Badezimmer, sonst wären wir jetzt tatsächlich in einer misslichen Lage.





Freitag, 3. Februar 2012

Hungrige Amseln

Herzlich Willkommen auf meinem Blog Miriam!

Heute morgen hat sich der nahe Jura bei klirrender Kälte von seiner schönsten Seite gezeigt:




Endlich haben wir heute die Sonne wieder einmal gesehen. Trotzdem waren es heute Nachmittag noch -9°C. Brrr... Wie kalt es am Morgen früh war, habe ich nicht nachgeschaut. Es war einfach zu kalt. Meine Kinder taten mir schon etwas Leid, so früh bei eisiger Kälte auf den Schulweg zu müssen.

Am Nachmittag war ich mit Söhnchen draussen. Ich wollte eigentlich nur wieder schnell Kaninchen und Vögel füttern. Doch Söhnchen bestand auf eine Runde Fussball (ja - das geht sogar auf Eis und Schnee, auch wenn einem fast der Ball am Fuss festfriert...).

Die Amseln müssen wirklich sehr hungrig sein. Aus nächster Nähe konnten wir sie beobachten wie sie sich an den restlichen Äpfeln labten, die wir im Herbst nicht weggeräumt haben. Ich bin schnell reingerannt um den Fotoapparat zu holen:


Ich konnte fast nicht mehr aufhören zu knipsen, ich war so fasziniert. Aber jetzt musste ich wirklich Fortfait geben, fotografieren kann ich nur ohne Handschuhe und ich spürte meine Finger fast nicht mehr. Söhnchen blieb draussen, er hatte noch etwas zu tun. Sein Kunstwerk vom Mittwoch ist nämlich schon wieder zugefroren:



Als er später reinkam erzählte er, er sei fast nicht mehr rein gekommen, seine Hand sei am Züber kurz angefroren... (und zum Glück ist das Eis im kleineren Züber nicht einbrochen!)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Brrr....

Jetzt ist der Winter doch noch gekommen. Seit Montag haben Schnee und eisige Kälte Einzug gehalten.



Das ist Töchterchens Mini-Teich. Söhnchen hat heute Nachmittag mit einem Spielkameraden ein Loch ins Eis geschlagen. Sieht aus wie ein Herz. Die Form dürfte wohl eher reiner Zufall sein als eine Liebeserklärung an seine Schwester... Die Schneedecke ist zwar nur wenige Zentimeter dick, doch die beiden Jungs tollten den ganzen Nachmittag im Garten herum. Mir reichten schon nur die paar Minuten um unser Kaninchen zu füttern und das Vogelhäuschen mit Futter zu füllen. Die armen Vögel müssen ja auch was zu picken haben.

Dienstag, 31. Januar 2012

Happy Birthday to me....


Das war gestern vor 36 Jahren. Einen so kleinen Kuchen hätte ich gestern besser auch gebacken....  An Geburtstagen haben wir jeweils "Tag der offenen Tür", wer kommen möchte der kommt, wer keine Zeit hat lässt es bleiben. Eigentlich eine ganz schöne Idee, bloss weiss man nie, wie viele Leute kommen. Im letzten Jahr hatte ich die Bude voller Gäste, die mir alle zum Geburtstag gratulierten. Getränke hatten wir genug, Imbiss und Kuchen wurden aber schon etwas knapp. Dieses Jahr wollte ich vorbereitet sein und hatte wirklich von allem genug. Ich wurde dann auch überhäuft mit Gratulationen: per E-Mail, per SMS, per Facebook und per Telefon. Alles liebe Wünsche mit einer kreativen Entschuldigung nicht kommen zu müssen können. Mein Kühlschrank ist voller Kuchen, Käse und Wurst... Also, sollte irgendjemand da draussen am verhungern sein, bitte melden. Ich kann ja nicht alles selber essen, sonst werde ich wieder so rund wie auf dem Bild...

Samstag, 28. Januar 2012

Matsch


So sahen meine Schuhe nach meiner heutigen Joggingrunde aus! Da wäre ja nichts Spezielles dran, wäre nicht Januar. Schnee sollte liegen, es sollte kalt und gefroren sein. Gegen etwas Wintersonne hätte ich auch nichts einzuwenden. Stattdessen regnet und windet es, und beim joggen muss man aufpassen, dass die Schuhe nicht im Matsch stecken bleiben...

Freitag, 27. Januar 2012

The Versatile Blogger

Vielen Dank Tami für den Blog Award! Schaut doch mal bei ihrem Blog vorbei!



Recipients of this award are asked to:


*Thank the person that nominated their blog for the award with a backlink to them.
*List 7 things about themselves.
*Award 15 newly discovered blogs with the award and tell them of the award.


Also, hier mein 7-Dinge-Liste über mich (das ist gar nicht so einfach):
 
- Ich liebe Bücher (echte Bücher - ich sehe mit Wehmut dem E-Book-Zeitalter entgegen..)
- Ich bin unansprechbar, wenn "Desperate Housewives" im Fernseher läuft...
- ...und wenn ich nicht zu meinem Vormittags-Kaffee gekommen bin
- Ich hasse Nebel
- Ich bin bei meinen lieben Grosseltern aufgewachsen, die ich jeden einzelnen Tag vermisse
- Ich freue mich wie ein kleines Kind auf unseren Skiurlaub im Februar
- Ich habe Höhenangst
 
Jetzt sollte ich 15 Blogs nominieren. Soviele Blogs habe ich aber noch gar nicht, die ich verfolge. Daher mache ich es ganz einfach: An alle meine Lieblingsblogger (die sind rechts in der Sidebar aufgeführt): Ihr seid nominiert und dürft euch den Award kopieren, wenn ihr das möchtet. Und alle anderen: Meine Blogger-Freunde freuen sich bestimmt über einen Besuch von euch!

Donnerstag, 26. Januar 2012

Brave Kinder

Heute war Spielgruppentag: Das haben wir gemacht.

Im Hinblick auf meinen baldigen Geburtstag, stellten meine Kinder heute erschrocken fest, dass sie ja noch gar kein Geschenk haben. Ich sagte ihnen, das grösste Geschenk, dass sie mir machen könnten wäre, ein ganzes Jahr lang brav zu sein. (Ja, ich weiss - eine fantasielose, typische Elternantwort... aber wahr).

Das war Töchterchens Antwort: "Kinder die immer gehorchen sind gar keine richtigen Kinder!" Tja, ich befürchte: Kindermund tut halt doch Wahrheit kund!

Ich habe kürzlich angefangen meine alten Fotos zu digitalisieren. Da kommt so einiges an Material und Erinnerungen zum Vorschein. Ich war also auch nicht immer brav....

Montag, 23. Januar 2012

Elterngespräch oder "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."

Heute hatten wir mit Söhnchen das jährliche Elterngespräch mit seiner Lehrerin. Söhnchen war, trotz bisher guter Noten extrem aufgeregt vor dem Gespräch, hatte ganz rote Backen und glühende Ohren. Es lief aber tiptop. Die Lehrerin hat ihn gelobt. Dass er eine lebhafte Fantasie hat, das wussten wir ja schon (seine Lehrerin lese seine Geschichten zu Hause vor, die seien so schön geschrieben... oha). Dass er im Lesen der Klassenbeste ist, war uns aber neu. Er sei zwar nicht der einzige Schüler, der fliessend lese aber keiner lese so schön betont wie er. Man merke einfach, dass bei uns zu Hause bestimmt viel gelesen und vorgelesen werde. Ich muss zugeben, das tut dem Mutterherzen gut. Da weiss ich doch gleich wieder, wieso ich mir Zeit nehme für meine Kinder aufkosten eines ausgefüllten Berufslebens und eines grossen Einkommens. Übrigens hat Söhnchen nicht etwa früh lesen gelernt, wie man das jetzt denken könnte, nein. Söchnchen hat im Kindergartenalter zwar stundenlang Bilderbücher angeschaut, aber von Lesen lernen wollte er überhaupt nichts wissen bis er in der 1. Klasse musste. Im Wissen, dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht habe ich ihn gelassen. Ich wollte mich und ihn nicht vom Frühförderwahn stressen lassen. Zufälligerweise las ich gerade heute Nachmittag einen Artikel in der Zeitung über dieses Thema.

Einen Wermutstropfen gab es beim Elterngespräch dann doch noch, aber das war absolut nichts neues für uns: Söhnchen ist manchmal ein Träumer....

Apropos träumen: Gestern haben wir die Ferienmesse in Bern besucht. Ja, träumen muss man doch ab und zu im Leben. Gestohlen hat Söhnchen diese Eigenschaft jedenfalls nicht...

Donnerstag, 19. Januar 2012

Spielgruppe, Hausaufgaben, Chaos und "Tintentod"

Nach einer langen Sitzung gestern Abend im Spielgruppenlokal (alle zwei Jahre findet ein Spielgruppenfest statt, dieses Jahr ist es wieder soweit, und das muss natürlich geplant werden), ging es heute früh schon wieder in die Spielgruppe, ich hätte eigentlich auch gleich dort übernachten können.

An den Nachmittagen ist zur Zeit vorallem Hausaufgabenhilfe angesagt. Diktate diktieren, Französisch üben, Rechnungen kontrollieren. Es ist nicht immer nur anstrengend, manchmal wird es auch ganz lustig. Gestern musste Töchterchen Nomen und Verben zu entsprechenden Adjektiven finden, oder umgekehrt. Also z.B. "Geist" und "geistern" zu "geistig". So suchte sie das Nomen zum Verb "hoffen" und fragte mich: "Mami, gibt's das, 'Hoffentlichkeit'?" Beim Nomen "Feier" kam sie auch nach langem Grübeln nicht auf das entsprechende Adjektiv. Ich erklärte ihr: "An deiner Hochzeit werde ich dann mal eine ..... Rede halten." Töchterchen: "Aha, 'lange'!" Sie kam dann doch noch auf die Wörtchen "feierlich" und "Hoffnung" und wir hielten uns die Bäuche vor lachen.

Heute waren wir relativ rasch durch mit diktieren und üben. Es geht immer etwas fixer, wenn die Kinder in Aussicht haben, sich nach den Hausaufgaben noch mit Freunden zu treffen. Ich hatte auch etwas in Aussicht: Ich liess das Haushaltschaos Chaos sein und las die letzten achtzig Seiten "Tintenblut". Heute war nämlich die Bibliotheke geöffnet. So flitzte ich nachher noch rasch mit dem Fahrrad dorthin um "Tintenblut" zurückzubringen und mir den letzten Schunken der Trilogie "Tintentod" zu krallen. Uff, das sind schon wieder über siebenhundert Seiten (Zum Glück ist nachher fertig). Aber ich muss unbedingt wissen, ob es Meggie, Farid und all ihren Gefährten gelingt Staubfinger von den weissen Frauen zurückzuholen... Ich werde mich jetzt ins Bett verkrümeln und zu lesen beginnen. Das schlimmste Chaos ist jetzt auch weggeräumt, die Kinder im Bett, Küche gemacht, Müll bereitgestellt und die Katze und die Waschmaschine gefüttert.

Montag, 16. Januar 2012

Tintenblut

Ungewiss und vergänglich ist das Glück;
gewiss und ewig bleibt die Pflicht:

Ernst Freiherr von Feuchtersleben


Diesen Spruch las ich heute auf meinem Kalender. Ich fühlte mich ertappt. Seit ein paar Tagen hat mich das Tintenfieber wieder gepackt. Da bleibt so manche "Pflicht" dann halt einfach liegen. Nachdem ich das Buch "Tintenherz" zu Ende gelesen habe (Was ich nur mit guten Büchern mache, sonst ist mir die Zeit dafür zu schade), habe ich mich letzte Woche in die Fortsetzung "Tintenblut" vertieft. So tief, dass ich mich selber fast in der Geschichte fühle. Kennt ihr das? Man taucht richtig ab in eine Geschichte, kommt fast nicht mehr davon los, obwohl man weiss, es gäbe noch anderes zu tun. Wenn man grad nicht am lesen ist, ist man trotzdem dauernd in Gedanken im Buch. Und wehe, wenn das Buch fertig gelesen ist und es gibt keine Fortsetzung: Da fällt man in ein Loch, vermisst die Figuren und deren Erlebnisse. Letzte Nacht habe ich sogar von der Tintenwelt geträumt. Wer gerne mal etwas Abstand nimmt vom grauen Alltag und Fantasiegeschichten so à la Harry Potter liebt, dem kann ich die Bücher wärmstens empfehlen. Aber Achtung: Suchtgefahr!

Freitag, 13. Januar 2012

Freitag, der dreizehnte

Töchterchen fragte mich heute beim Frühstück: "Mami, heute ist Freitag, der 13., ist das ein Unglückstag?" "Nur wenn man daran glaubt" lautete meine Antwort. Sie entschied darauf: "Dann glaube ich nicht dran!" Sie könnte heute, denke ich, sowieso nichts erschüttern, auch wenn sie daran glauben würde. Töchterchen ist nämlich gestern wieder ein Stückchen älter geworden. Nein, sie hatte nicht Geburtstag. Sie war gestern zum ersten Mal alleine mit einer Freundin mit dem Zug in die Stadt gefahren zum shoppen. Ich wollte sie ja erst nicht gehen lassen. Erinnerte mich dann aber daran, dass ich auch in der fünften schon mit meiner Freundin alleine in die Stadt durfte. Nun ja, früher ist nicht heute, die Gefahren sind vielleicht etwas grösser, aber wir hatten damals noch keine Handys. Nach einer kurzen Absprache mit der Mutter ihrer Freundin liessen wir sie also ziehen (mit unserem Familienhandy in der Tasche, das wir ja genau für solche Fälle haben). Wir fahren öfters mit dem Zug, Töchterchen kennt sich also aus. Letzten Monat hat es jedoch eine Änderung bei den Ticketautomaten gegeben. Auf meine Frage ob Töchterchen denn das trotzdem schaffe, meinte sie, sie sei ja nicht doof, sie schaffe das schon. Rund gelaufen ist dann doch nicht alles. In der Stadt hat sie den Reisverschluss ihrer Handtasche abgerissen und konnte diese nicht mehr öffnen. Die Mädchen sind nicht auf den Kopf gefallen. Sie gingen in einen Stoffladen und hofften dort auf Hilfe. Da der Laden aber voller Kunden war, und sie doch nicht so lange warten wollten, riss Töchterchen den Reissverschluss kurzerhand auf... Das Retourbillett in Solothurn zu lösen, war dann auch gar nicht so einfach. Zu Deutsch: Sie haben es nicht geschafft. Aber auch da, wussten sie sich zu helfen: Sie gingen an den Schalter, standen in der Schlange an. Dort hörten sie die Schalterbeamtin Englisch sprechen, schauten sich entsetzt an und gingen wieder raus (Sie könnten ja kein Englisch war später ihre Aussage...*grööl*). Sie versuchten es also nochmal beim Automaten und schafften es nicht, gingen nochmal zum Schalter und siehe da, plötzlich sprach die Beamtin auch Deutsch. Als sie endlich ihre Fahrkarten hatten, war der Zug, den sie spätestens hätten nehmen müssen, natürlich abgefahren. Kein Problem, ich hatte ja schliesslich Töchterchen erklärt immer um 11 Minuten nach auf Gleis 5 oder um 47 Minuten nach auf Gleis 1. (Aber spätestens bitte um 16.47... der war ja jetz bekanntlich aber schon weg). Ok, dann also 17.11 h auf Gleis 5. Um 17.00 h rief sie mich an, auf Gleis 5 stehe ein Zug, da stehe Selzach drauf, ob sie dort einsteigen sollen... (Selzach ist die Gegenrichtung). Nein, sagte ich ihr, sie sollen noch warten, der richtige werde schon kommen. Als ich aufgelegt hatte, schaute ich doch noch im Internet nach. Oje, der Zug um 17.11 fährt nicht mehr auf Gleis 5, sondern auch auf Gleis 1. Ich versuchte sie zurückzurufen. X-mal. Um 17.09 nahm sie endlich ab und sagte, jetzt stehe wieder ein Zug da, da stehe Grenchen auf der Anzeigetafel, ob denn das der richtige sei.. (ist auch die Gegenrichtung). Ich sagte ihr, rennt rüber zu Gleis eins, dort kommt der richtige... Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir sie irgendwo in Biel, Bern oder sogar Lausanne abholen müssen... Sie sind aber tatsächlich heil nach Hause gekommen. Mit einer kaputten Handtasche und ein paar Erfahrungen reicher. Und es hat Töchterchens Selbstvertrauen richtig gut getan, davon hat sie nämlich nicht soviel. Sie haben es ja auch wirklich gut gemacht. Voller Stolz hat sie zu Hause von ihrem Ausflug erzählt und präsentiert, was sie alles gekauft hat. Sie hat sogar ihrem Bruder ein kleines Geschenk mitgebracht. Nämlich das hier:



Und das will was heissen. Töchterchen ist nämlich extrem geizig. Ich weiss beim besten Willen nicht von wem sie das hat, sie ist im Sternzeichen auch nicht Steinbock (ich hoffe ich beleidige da niemanden, es ist ja nicht zwangsläufig eine negative Charaktereigenschaft, aber ich kenne bisher wirklich keinen Steinbock, der nicht geizig ist...). Vermutlich hat sie's von meinem ältesten Bruder. Während mein anderer Bruder und ich als Kinder unser Taschengeld immer gleich ausgegeben haben, sammelte der älteste seine Fünfliber (5-Franken-Stücke) in einer roten, metallenen Bleistiftbox. Wir zwei anderen schielten immer neidisch darauf... (ich wünschte, ich wäre auch ab und zu ein bisschen Steinbock...) Nun also, was denkt ihr, was Töchterchen sammelt? Fünfliber! Und jetzt dürft ihr das Sternzeichen meines ältesten Bruders raten.... Ja, genau.

Freitag, 6. Januar 2012

Dreikönigstag

Was könnte das sein?



Es sind pürierte Ravioli! Ich hatte Mitleid mit Töchterchen heute Mittag. Gestern hat ihr der Zahntechniker ihre Zahnspange nachgezogen. Unten bekam sie noch zusätzlich einen "Gartenzaun". Die ersten Tage schmerzt sie der Druck jeweils. Sie hat nicht nur die "Plättlispangen" sondern auch innerhalb der Zahnreihen oben und unten eine Spange. Sie tut mir richtig Leid, den ganzen Mund voller Zahnspangen. Und jetzt noch die Schmerzen. Dementsprechend ist sie seit gestern unaustehlich. Natürlich darf die Mutter wieder mal Schuld sein für das ganze Elend: "Du hast mich da angemeldet!" Nicht so schlimm. Lieber jetzt daran Schuld sein, als in zwanzig Jahren an einer schiefen Zahnstellung! Heute gabs also Ravioli zum Mittagessen, weil ich dachte, die sind schön weich (ja, es war auch praktisch, schnell eine Konserve öffnen zum "Zmittag"...). Töchterchen, die sich seit gestern nur von Jogurth ernährt, wollte auch das nicht essen. Sonst gibt es bei mir nie eine Extrawurst, aber heute sagte ich zum Spass: "Ich kann dir's ja pürieren!" Sind fand das eine gute Idee. So habe ich meinem "Baby" wieder mal einen Brei gemacht. Mit Basilikum und Käse garniert sah es auch gar nicht mehr so übel aus:



Also, jetzt zum eigentlichen Thema: Heute ist Dreikönigstag. Bei uns wird das traditionellerweis mit einem Dreikönigskuchen gefeiert. Der Dreikönigkuchen ist ein süsses Hefegebäck. In einem der Aussenteile ist ein kleiner Plastikkönig eingebacken. Wer den König in seinem Stück findet wird mit einer Papierkrone zum König gekrönt. In unserer Familie hat der "König" einen Spielwunsch frei. Natürlich sollte derjenige, der den Plastikkönig findet, dies noch etwas geheimhalten, bis der ganze Kuchen gegessen ist. Das ist jeweils ein Gaudi, denn das kann nicht jeder so gut. Unser heutige König konnte es auch nicht.... Man sah schon ganz am Anfang, dass Söhnchen ein Grinsen nicht verkneifen konnte... Er hat es auch verdient. Beim Einkaufen heute hat er der Verkäuferin sein Leid geklagt, dass er noch nie, gar nie König geworden ist (ist er schon, er kann sich nur nicht mehr erinnern). Die Verkäuferin hatte mit dem bedauernswerten Kind Mitleid und meinte, das werde jetzt dann aber auch wirklich Zeit, dass er mal König werde!




Übrigens hat auch Töchterchen nach anfänglichem Rumstochern ihr Stück Kuchen gegessen. Der ist halt so fein, der lässt sogar Zahnschmerzen vergessen!

Mittwoch, 4. Januar 2012

Menagerie II

Welcome to my blog, Tami!

Ich habe euch ja schon einmal von den tierischen Plänen unserer Kinder erzählt: Menagerie

Nun folgt Kapitel zwei: Ich habe ja auch erwähnt, dass ich nach dem Besuch in der Zoohandlung dachte, dass Thema sei vorläufig vom Tisch, da die Kosten ziemlich hoch sind. Und ich habe auch erwähnt, dass mein Mann daraufhin beschloss, im Internetauktionshaus auf die Suche nach Aquarien und Hamsterkäfigen zu gehen. Er war Feuer und Flamme und er wurde fündig. Für Töchterchen ersteigerte er ein komplettes Aquarium inkl. Fischen und für Söhnchen einen Hamsterkäfig mit allem Zubehör. Natürlich mussten die Kids es selber bezahlen, mit erspartem Taschengeld, Geburtstags- und Weihnachtsgeld. Töchterchen dabei helfen ihr Zimmer aufzuräumen und umzustellen damit es Platz gibt für das Aquarium durfte meine Wenigkeit übernehmen. Letzte Woche zog mein Mann mit Söhnchen los um einen Bewohner für den Hamsterkäfig zu kaufen. Darf ich vorstellen:



Buddy der Erste...


... Zwerghamster von und zu Söhnchens Reich


Einen Tag darauf holte er mit Töchterchen und einem starken Helfer das Aquarium. Die gute Frau, die das Aquarium verkaufte wohnt im dritten Stock. Das heisst, das Aquarium musste in gebückter Haltung, zumindest für einen der Träger, sieben Treppen runtergetragen werden. Da die Fische für den Umzug im Aquarium blieben, wurde einfach ein Teil des Wasser abgelassen. Schwer war es trotzdem noch. Da Töchterchen ihr Zimmer im dritten Stock hat, gings bei uns wieder vier Treppen hoch, was dem lädierten Rücken meines Liebsten nicht besonders gut bekam. Neben der Stirnhöhlenentzündung hatte er jetzt auch noch Rückenschmerzen....


Wieviele Fische es genau sind, wissen wir noch nicht, es ist relativ schwierig Fische zu zählen...


Namen haben bisher nur die Putzerfische: Gringo, Frau Iseli, Frau Pfund und Frau Schruppatelli (auf dem Bild ist ein anderer)

Buddy und die Fische haben sich inzwischen, glaube ich gut eingelebt. Und, ich habe den Eindruck, mein Mann ist derjenige der die grösste Freude hat an den Tierchen.