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Montag, 14. April 2014

Verenaschlucht

Bei diesem schönen, sonnigen Frühlingswetter besuchten wir gestern wieder einmal die Einsiedelei in der Verenaschlucht bei Solothurn. Das zarte Frühlingsgrün in der Schlucht war ein dankbares Fotomotiv. So dauerte der normalerweise kurze Fussmarsch bis zur Einsiedelei dann auch etwas länger. Zudem inspizierten mein Liebster und Söhnchen zum x-ten Mal die Höhlen etwas oberhalb der Schlucht. Ich weiss wirklich nicht, was Männer an Höhlen so faszinierend finden. Das muss ein genetisches Relikt aus der Steinzeit sein.

 


 

 
Natürlich gehören zu einem Spaziergang in der Verenaschlucht auch die obligatorischen "Steinhüpfer" über den Bach.
 
Manchmal ist Söhnchen über die stützende Hand seiner Schwester doch noch ganz froh.
 
Wie immer zündeten wir in der Verenakapelle eine Kerze an. "Für alle, die gestorben sind, die ich gekannt habe...und auch die, die ich nicht gekannt habe - einfach alle..." meinte Söhnchen andächtig.
 
 
Das Wohnhaus des Eremiten, zur Zeit aber unbewohnt
 
Martinskapelle
 
 Am Ende der Einsiedelei wartete ein einzelner freier Tisch auf der Terrasse des Restaurants Einsiedelei auf uns. Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg, der uns auf einem Abstecher zur Siedlung "Kreuzen" führte, wo sich die letzten Stationen des Kreuzweges befinden.
 


 

Sonntag, 22. April 2012

Verenaschlucht - Einsiedelei

Seit Tagen macht der April seinem Namen alle Ehre. Sonne und Regen wechseln sich zeitweise im Minutentakt ab.

Nach einem gestrigen Feuerwehreinsatz musste mein Mann heute Nacht drei Stunden Brandwache halten. Für ihn war also heute eine Runde ausschlafen angesagt. Auch die Kinder, für die morgen wieder der Schulalltag losgeht, genossen den freien Morgen heute nochmal in vollen Zügen. Bei diesem Wetter bot sich am Nachmittag ein kleiner Ausflug an. Es zog uns in die Verenaschlucht und die Einsiedelei bei Solothurn. Wir genossen den Spaziergang dem plätschernden Bach entlang durch die Schlucht. Die erfrischende Luft duftete nach Frühling, nach Aprilregen, nach Bärlauch, der den Wegrand säumte. Die Kinder erkundeten die zahlreichen Höhlen und Ausbuchtungen im Fels und die vom Wasser umspülten Steine im Bach (und prüften ihre Schuhe auf deren Wasserdichte).


Am Ende der Schlucht gelangten wir zur Einsiedelei. In der Verenenkapelle zündeten wir alle eine kleine Kerze an und liessen die andächtige Stimmung auf uns wirken. Draussen steckten wir alle nacheinander eine Hand in die angeblich heilbringende Öffnung in der Felswand. (Seit damals, vor einigen Jahren die Windpocken-Narbe an Söhnchens Hand viel schneller als die im Gesicht abgeheilt und fast verschwunden ist, nachdem wir seine Hand dort reingehalten haben, tue ich dieses Loch nicht mehr einfach so als Aberglaube ab - schaden wird's ja bestimmt nicht)


Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Siedlung Kreuzen, die etwas oberhalb der Schlucht liegt. Auch dort steht eine hübsche kleine Kapelle die einen Besuch wert ist. Im Restaurant Kreuzen, gleich gegenüber, hatten wir damals vor neun Jahr Söhnchens Taufessen. Heute führte unser Weg aber am Restaurant vorbei. Zwei Wege führen von dort aus wieder zurück zum Ausgang der Schlucht. Ein historischer Kreuzweg oder ein Weg hinunter, zurück in die Schlucht. Keine Frage welchen unsere Kinder bevorzugten. Entlang des Wassers ist es doch etwas interessanter als entlang von Steinkreuzen.


Für mich hat die Verenaschlucht etwas Spezielles. Etwas Beruhigendes. Etwas Geheimnisvolles.


Bei schönstem Sonnenschein zu Hause angekommen, schüttete es eine halbe Stunde später schon wieder. Und was kommt nach dem Regen? Natürlich - die Sonne! Und was ist die Entschädigung für dieses Wetter-Hin-und-Her? Das hier:



 
 
Das ist doch ein schöner Ausklang für die Frühlingsferien!