Vier traumhafte Skitage haben wir in Saas-Grund verbracht.
Der auf 2'240 m gelegene Kreuzboden, Mittelstation der Bergbahn Saas-Grund-Hohsass ist Ausgangspunkt des übersichtlichen und familienfreundlichen Skigebietes von Saas-Grund. Hier befindet sich das Snowland für die Kleinen, der Tellerlift für "Blaufahrer" wie mich, und der Bügellift.
Wer höher hinaus möchte, fährt mit der Gondel zur Station "Hohsass" auf 3'200 müM. Hier könnte man einkehren im Restaurant direkt neben der Bergstation. Auch wer darauf verzichtet, sollte sich aber unbedingt ein paar Minuten Zeit nehmen, um das zauberhafte Panorama zu geniessen. Der Blick eröffnet sich auf die gigantische Walliser Bergwelt, Weissmies und den Triftgletscher, vom Monte-Rosa-Massiv zur Mischabel-Kette und weiter unten im Tal auf Saas-Fee. Von hier aus entscheidet man sich für die beeindruckende Abfahrt linkerhand über die Gletscherpiste oder die nicht minder schöne Abfahrt rechts, welche am gemütlichen Restaurant Weissmieshütte vorbeiführt. Sogar ich mit meinen Erdbeerholzskis fand Gefallen an diesen relativen leichten roten Pisten.
Natürlich bietet das Gebiet auch für Nichtskifahrer einiges. Ab Kreuzboden führt ein Schlittelweg bis ins Tal und diverse Winterwanderwege und Schneeschuhrouten führen durch die wunderschöne Schneelandschaft.
Etwas unerfreulicher war unser Hotelzimmer. Anstatt des angepriesenen freundlichen Familienzimmers mit Balkon hausten wir in einem dunklen Kellerzimmer mit Ausblick auf die Garageneinfahrt und einem kalten, schimmligen Badezimmer. Für drei Tage, die wir ja sowieso bei diesem schönen Wetter in der Höhe verbrachten, war es auszuhalten.
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Donnerstag, 19. Februar 2015
Freitag, 21. Februar 2014
Sonne, Schnee und Thermalwasser
Wieder einmal haben wir eine erholsame Ferienwoche in Leukerbad genossen. Bereits zum siebten Mal waren wir in dieser gemütlichen Wohnung mit bester Aussicht.
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| auf dem Torrent |
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| "meine" blaue Piste |
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| Blick vom Torrent zur Gemmi |
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| Ganz oben auf 2610 m: grandioser Blick vom Schwalbennest Richtung Rhonetal |
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| auch das gehört manchmal dazu: Wadenkrampf |
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| Töchterchens erste Snowboardversuche. Ende Woche sah es schon ganz gut aus: |
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| Blick zur Gemmi hoch über dem Skigebiet Erli |
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| Eishockey Freundschaftsspiel Avtomobilist Ekaterinburg gegen EHC Biel |
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| Mmh - feines Essen - so ein schöner Nachtisch musste festgehalten werden |
Beim Bilder Sortieren kommt gleich Wehmut auf - ah, schön war es!
Zudem erlebten wir noch eine Überraschung: Ein herzliches Wiedersehen gab es, als wir in der Skibar plötzlich in vertraute Gesichter blickten. So viele Wintersportorte gibt es in der Schweiz. Aber just in Leukerbad machte auch Töchterchens Austauschfamilie aus der Romandie Urlaub.
Freitag, 3. Februar 2012
Hungrige Amseln
Herzlich Willkommen auf meinem Blog Miriam!
Heute morgen hat sich der nahe Jura bei klirrender Kälte von seiner schönsten Seite gezeigt:
Endlich haben wir heute die Sonne wieder einmal gesehen. Trotzdem waren es heute Nachmittag noch -9°C. Brrr... Wie kalt es am Morgen früh war, habe ich nicht nachgeschaut. Es war einfach zu kalt. Meine Kinder taten mir schon etwas Leid, so früh bei eisiger Kälte auf den Schulweg zu müssen.
Am Nachmittag war ich mit Söhnchen draussen. Ich wollte eigentlich nur wieder schnell Kaninchen und Vögel füttern. Doch Söhnchen bestand auf eine Runde Fussball (ja - das geht sogar auf Eis und Schnee, auch wenn einem fast der Ball am Fuss festfriert...).
Die Amseln müssen wirklich sehr hungrig sein. Aus nächster Nähe konnten wir sie beobachten wie sie sich an den restlichen Äpfeln labten, die wir im Herbst nicht weggeräumt haben. Ich bin schnell reingerannt um den Fotoapparat zu holen:
Ich konnte fast nicht mehr aufhören zu knipsen, ich war so fasziniert. Aber jetzt musste ich wirklich Fortfait geben, fotografieren kann ich nur ohne Handschuhe und ich spürte meine Finger fast nicht mehr. Söhnchen blieb draussen, er hatte noch etwas zu tun. Sein Kunstwerk vom Mittwoch ist nämlich schon wieder zugefroren:
Als er später reinkam erzählte er, er sei fast nicht mehr rein gekommen, seine Hand sei am Züber kurz angefroren... (und zum Glück ist das Eis im kleineren Züber nicht einbrochen!)
Dienstag, 20. Dezember 2011
Schneemändli, Schneemändli....
Schneemändli
Schneemändli, Schneemändli
hesch du es chalts Gwändli.
Hesch e dicke Buuch
mit sibe Chnöpfli druff: 1, 2, 3,...
Hesch e längi Rüeblinase
Die tuen ig dir grad abchafle.
Uf em Chopf e Bluemetopf,
oh, du arme, arme Tropf!
Lucie Hillenberg
| Unser Schneemann - zwar etwas unförmig, aber schliesslich waren sechzehn kleine und zwei grosse Hände daran beteiligt! |
Sonntag, 18. Dezember 2011
Schneeketten
Gut, wenn man(n) bei einem platten Reifen auf die Idee kommt, einen älteren, ganzen Reifen zu montieren. Nicht so schlimm, wenn dieser Reifen fast kein Profil mehr hat, schliesslich stand damals der Sommer bevor. Etwas unbequemer ist es, wenn einem diese Tatsache erst dann wieder in den Sinn kommt, wenn man bei Schneefall im Berg unterwegs ist...
Ich wäre ja heute lieber an den Weihnachtsmarkt in die Stadt gefahren. Die Kinder waren jedoch alles andere als begeistert von dieser Idee. Am Vormittag tollten sie mit dem Nachbarsmädchen und deren Hund in dem kleinen Schäumchen Schnee herum. Sie wollten mehr. Sie sahen den nahen, weiss eingeschneiten Jura und bettelten dort raufzufahren zum Rodeln. Ich hatte zwar viel mehr Lust auf den Weihnachtsmarkt, aber nicht auf zwei mürrische Kinder im Schlepptau. Mein Mann, dem es heute etwas besser ging, meinte, so ein Stündchen könnten wir ja schon rodeln gehen. Auf dem Weg in die Höhe wurde der Schneefall immer dichter, die Strasse immer weisser und glatter. Mein Liebster wunderte sich, dass das Auto keinen Halt mehr hatte, letzten Winter ging doch das noch bestens? Es wurde immer schlimmer. Ich wäre jetzt auf der Stelle lieber auf dem Weihnachtsmarkt gewesen. Auf halber Höhe, nach der ersten Schleuderpartie, bei dem wir eine Hausmauer nur knapp verfehlten, und mein Puls bedenklich in die Höhe schoss, entschlossen wir uns, die Übung abzubrechen und umzukehren. Bloss, abwärts war's noch viel schlimmer. Jetzt wurde auch mein Mann unruhig, und das will was heissen. Zum Glück kam uns kein Auto entgegen. In der nächsten Kurve fuhr mein Mann einfach geradeaus auf einen schmaleren Weg, der uns auch wieder ins Tal geführt hätte. Jedoch wäre es dort noch viel steiler runtergegangen. Rückwärts ging auch nichts mehr. Die Schneeketten lagen natürlich fein säuberlich in ihrem Sommerlager zu Hause im Keller. Was nun? Söhnchen drückte es später zu Hause so aus: "Zum Glück haben wir Verwandte!" Und zum Glück hatte ich mein Handy dabei. Ein Anruf, und mein lieber Bruder rettete uns aus unserer misslichen Lage, holte unsere Ketten und brachte sie uns kurzerhand.
So kamen wir heute unfreiwillig in den Genuss einer Lektion "Schneeketten montieren". Jetzt wissen wir wieder wie's geht. Mein Bruder wird ein extra Weihnachtsgeschenk bekommen und unsere Kinder kamen trotzdem noch zu ihrer Schlittelpartie. Dies erst noch an einer uns bisher unbekannten Stelle in einer wunderschön verschneiten Landschaft, die wir nach erfolgter Kettenmontage auch geniessen konnten. Nach einer Schneeballschlacht gings dann problemlos nach Hause.
Jetzt hatten wir keine Lust mehr zum weggehen. Mein Mann montierte sofort den anderen Satz Winterreifen. Die Kinder malten das letzte Weihnachtsgeschenk und ich nahm ein Buch zur Hand, das mich die nächsten hundert Seiten nicht mehr los liess: Cornelia Funkes Tintenherz. Ein Buch muss wirklich gut sein, dass ich so asozial werde wie heute. Ich hörte nichts mehr, versank völlig in der Geschichte um Meggie, ihren Vater Mo und das geheimnisvolle Buch. Widerwillig legte ich es zur Seite als der Magen knurrte und die Kinder ungeduldig wurden, weil ihre Mutter auf gar nichts mehr reagierte.
Draussen schneite es nun auch bei uns in dicken Flocken. Nach dem Essen las ich zum Kerzenschein des Adventskranzens Frudi's Abenteuer weiter. Der ist auch ganz witzig und hört immer im spannendsten Augenblick auf. "Oh nein" tönts jeweils, wenn ich fertig bin mit einem Kapitel unserer Adventskalendergeschichte.
So, aber jetzt halt ich es nicht mehr länger aus, ihr wisst schon, ein Buch wartet auf mich... ich wünsche euch allen noch einen schönen, gemütlichen Adventsabend.
Ich wäre ja heute lieber an den Weihnachtsmarkt in die Stadt gefahren. Die Kinder waren jedoch alles andere als begeistert von dieser Idee. Am Vormittag tollten sie mit dem Nachbarsmädchen und deren Hund in dem kleinen Schäumchen Schnee herum. Sie wollten mehr. Sie sahen den nahen, weiss eingeschneiten Jura und bettelten dort raufzufahren zum Rodeln. Ich hatte zwar viel mehr Lust auf den Weihnachtsmarkt, aber nicht auf zwei mürrische Kinder im Schlepptau. Mein Mann, dem es heute etwas besser ging, meinte, so ein Stündchen könnten wir ja schon rodeln gehen. Auf dem Weg in die Höhe wurde der Schneefall immer dichter, die Strasse immer weisser und glatter. Mein Liebster wunderte sich, dass das Auto keinen Halt mehr hatte, letzten Winter ging doch das noch bestens? Es wurde immer schlimmer. Ich wäre jetzt auf der Stelle lieber auf dem Weihnachtsmarkt gewesen. Auf halber Höhe, nach der ersten Schleuderpartie, bei dem wir eine Hausmauer nur knapp verfehlten, und mein Puls bedenklich in die Höhe schoss, entschlossen wir uns, die Übung abzubrechen und umzukehren. Bloss, abwärts war's noch viel schlimmer. Jetzt wurde auch mein Mann unruhig, und das will was heissen. Zum Glück kam uns kein Auto entgegen. In der nächsten Kurve fuhr mein Mann einfach geradeaus auf einen schmaleren Weg, der uns auch wieder ins Tal geführt hätte. Jedoch wäre es dort noch viel steiler runtergegangen. Rückwärts ging auch nichts mehr. Die Schneeketten lagen natürlich fein säuberlich in ihrem Sommerlager zu Hause im Keller. Was nun? Söhnchen drückte es später zu Hause so aus: "Zum Glück haben wir Verwandte!" Und zum Glück hatte ich mein Handy dabei. Ein Anruf, und mein lieber Bruder rettete uns aus unserer misslichen Lage, holte unsere Ketten und brachte sie uns kurzerhand.
So kamen wir heute unfreiwillig in den Genuss einer Lektion "Schneeketten montieren". Jetzt wissen wir wieder wie's geht. Mein Bruder wird ein extra Weihnachtsgeschenk bekommen und unsere Kinder kamen trotzdem noch zu ihrer Schlittelpartie. Dies erst noch an einer uns bisher unbekannten Stelle in einer wunderschön verschneiten Landschaft, die wir nach erfolgter Kettenmontage auch geniessen konnten. Nach einer Schneeballschlacht gings dann problemlos nach Hause.
Jetzt hatten wir keine Lust mehr zum weggehen. Mein Mann montierte sofort den anderen Satz Winterreifen. Die Kinder malten das letzte Weihnachtsgeschenk und ich nahm ein Buch zur Hand, das mich die nächsten hundert Seiten nicht mehr los liess: Cornelia Funkes Tintenherz. Ein Buch muss wirklich gut sein, dass ich so asozial werde wie heute. Ich hörte nichts mehr, versank völlig in der Geschichte um Meggie, ihren Vater Mo und das geheimnisvolle Buch. Widerwillig legte ich es zur Seite als der Magen knurrte und die Kinder ungeduldig wurden, weil ihre Mutter auf gar nichts mehr reagierte.
Draussen schneite es nun auch bei uns in dicken Flocken. Nach dem Essen las ich zum Kerzenschein des Adventskranzens Frudi's Abenteuer weiter. Der ist auch ganz witzig und hört immer im spannendsten Augenblick auf. "Oh nein" tönts jeweils, wenn ich fertig bin mit einem Kapitel unserer Adventskalendergeschichte.
So, aber jetzt halt ich es nicht mehr länger aus, ihr wisst schon, ein Buch wartet auf mich... ich wünsche euch allen noch einen schönen, gemütlichen Adventsabend.
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