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Samstag, 14. April 2012

Eine kleine süsse Hasennase

Gestern beim Aufräumen kam mir dieses kleine Buch in die Hände:



Auf die Frage meiner Kinder, habe ich ihnen erklärt, was E-Nummern sind. Worauf die Suche nach diesen berüchtigten Nummern losging. Der Kühlschrank und der Vorratsschrank wurde durchforstet und jede E-Nummer nachgeschlagen. Und wir haben gestaunt, was wir da alles so essen. Töchterchen wurde auch in ihrem Osternest fündig:



Ganz harmlos steht da E120. Wir haben nachgeschaut was denn dieser süsse Hase zu verbergen hat: Echtes Karmin, Karminsäure, Rot, wird aus Schildläusen gewonnen..... Seine Nase hat's also in sich. Zwar ist die Nr. 120 grau hinterlegt, was soviel heisst wie: nach heutigem Erkenntnisstand unbedenklich, doch besonders appetitlich hört sich das ja nicht an.

An Töchterchens Reaktion zu urteilen, nehme ich an, dass aus unserem Osterhasen-Vorrat eine kleine rote Nase übrigbleiben wird....

Sonntag, 4. März 2012

Frühlingswochenende

Ein wunderschönes Frühlingswochenende liegt hinter uns. Es war so mild, dass wir den ersten Kaffee im Garten jetzt schon geniessen konnten. Auch in unserem Garten fängt es an zu blühen:



Auch Söhnchen war gestern mit den Jungschärlern draussen am herumtoben. Ich muss sagen, ich bin schon leichters erschroken, als er nach Hause kam und seinen Pullover anhob:



Er ist von einem Baum gefallen. Wir haben mal eine Runde desinifiziert. Bis heute tut im ansonsten nichts weh. Nach Söhnchens Angaben stand er in etwa zwei Meter Höhe auf einem Ast, der wegbrach. Er schrammte mit dem Bauch über einen schrägabgesägten, spitzen Aststumpf und landete auf einem Haufen abgesägter Äste (wobei Söhnchens Höhenangaben mit Vorsicht bedacht werden müssen, seine Vorstellung von Längenmassen ist noch nicht so ausgeprägt..). Ich denke er hatte wirklich Glück gehabt. Der Kommentar meines Mannes: "Er ist halt ein Junge." Vermutlich hat er Recht. Und ich bin halt eine Mutter...

Heute habe ich wieder einmal eine Strickarbeit begonnen:


Wenn's denn mal fertig wird, soll es ein Schal werden (es muss ja nicht logisch sein in dieser Jahreszeit einen Schal zu stricken... doch nie kann man sich so lange darauf freuen einen Schal zu tragen wie im Frühling).

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Backstube zum Zweiten

Heute hatten wir das letzte Mal Spielgruppe vor den Weihnachtsferien. Die Geschenke sind fertig gebastelt, die habe ich, zum Glück schon letztes Mal mit nach Hause gegeben, heute waren nämlich zwei Jungs krank. Also haben wir uns heute noch ans Plätzchen backen gemacht. Ich war ehrlich gesagt schon etwas froh, dass es heute nur sechs Kinder waren. Am Schluss hatte jedes Kind ein Säckchen voller Plätzchen zum heimnehmen.



Zuhause gings gleich weiter mit Backen. Töchterchens Lehrer hat seinen Schülern letzte Woche mitgeteilt, wenn sie am letzten Schultag feiern möchten, müssen sie selber etwas organisieren, sonst hätten sie einfach Mathe, Deutsch, Französisch. Die Schüler organisierten sich darauf logischerweise, wer möchte denn schon lernen anstatt zu feiern. Sie werden Spiele machen und eine kleine Disco abhalten. Töchterchen bot an, einen Kuchen zu backen. Da war sie aber die einzige. Weil ein Kuchen wohl nicht reicht für 25 Schüler und einen Lehrer buken wir heute Nachmittag einen Marmor- und einen Zitronenkuchen.


Da der Backofen schon mal in Betrieb war, machte ich noch gleich eine Ladung "Mailänderli", die gehen nämlich schon bald wieder zu Neige.


Nun hatte ich drei Eiweiss übrig. Dann halt auch noch gleich ein Blech voller "Haselnussmakrönli".


Aber jetzt reichts.. Das waren definitif die letzten "Weihnachtsguetsli" dieses Jahr. Das Guetslibackbuch habe ich jetzt wieder weggeräumt.

Morgen steht noch "putzen" auf meiner "To-Do"-Liste. Den grossen Einkauf habe ich schon gestern erledigt. Die Kinder haben morgen den letzten Schultag. Ich bin so froh. Töchterchen musste gestern noch zum Arzt. Sie hat seit geraumer Zeit ein Stechen in der Herzgegend. Am Dienstagabend hat sie geweint, weil es ihr so Angst machte. Der Arzt stellte fest, dass sie extrem verspannt ist in der linken Schulter. Das zieht auf der Seite runter bis zum Brustkorb und verursacht die Schmerzen. Sie hat Magnesium und eine Salbe bekommen. Gottseidank kann sie den schweren Schulrucksack morgen Nachmittag in die Ecke stellen und entspannen. Mein Liebster ging gleich mit zum Arzt. Seine Erkältung ist fast über Nacht wieder viel schlimmer geworden, er hatte starke Kopfschmerzen. Es ist ein Stirnhöhlenkatarrh. Dank den Medikamenten geht es ihm heute schon viel besser. Jetzt freue ich mich auf morgen. Morgen steht nämlich neben "putzen" auch noch "Weihnachtsbaum schmücken" auf meiner tollen Liste. Juhuu!


Nur noch zwei Adventspäckli. Die Leinen füllen sich stattdessen mit lieben Weihnachtsgrüssen. Weihnachten steht vor der Tür!

Samstag, 10. September 2011

Juhuu!

Am Donnerstag waren wir nochmal meinen Liebsten besuchen ihm Krankenhaus. Die Welt schaute da schon so viel besser aus als am Vortag. Er lächelte wieder. Das Zimmer war auch nicht mehr so überfüllt, da zwei Patienten im OP waren. Und, wir konnten raus im Krankenhauspark ein wenig spazieren gehen. Frische Luft wirkt Wunder.

Die tolle Aussicht konnten wir heute geniessen.
Juhuu! Gestern durfte mein Mann heim. Es ist so schön, ihn wieder da zu haben. Jetzt hoffe ich, dass die nächsten zwei Monate schnell vorbei sind, und es ihm bald wieder besser geht.

Dieses Bild muss ich euch unbedingt noch zeigen. Bewegungen, die mein Mann ganz bestimmt vorläufig noch nicht machen darf, kompensiert dafür unser Kater. Der macht jetzt Katzenyoga:

Donnerstag, 1. September 2011

Immer noch Wespen

Gemäss den Medien sollen die Wespen dieses Jahr besonders zahlreich sein. Dies wegen des warmen Frühlings, den wir hatten. Man kann im Freien kaum noch Früchte oder ein Eis essen, ohne sofort von einem Exemplar umschwirrt zu werden. Söhnchen wurde gestern zum zweiten Mal innerhalb der letzten zwei Wochen gestochen. Erst hat ihn eine am Bein erwischt und jetzt auch noch ihn die Zehe. Heute sah der Fuss dann so aus:



Der arme Tropf kommt kaum noch in seine Schuhe. Letzte Nacht haben wir ziemlich wenig geschlafen, weil er dauernd "gehümelet" hat. Wir haben es schon mit Fenistil Gel, Similasan Roll-on und homöopathischen Apis-Chügeli und Eis versucht. Am besten hat ihm aber geholfen, einfach den Fuss in ein Becken mit kaltem Wasser zu stecken. Das geht aber leider nicht Tag und Nacht...

Montag, 8. August 2011

Spülmaschine

Mein Arm ist heute vom Ellbogen bis zum Handgelenk geschwollen. Jede Handbewegung war einfach nur mühsam... also, der Bienenstich war mir zehn Mal lieber...

Da unsere Spülmaschine schon ein Weilchen spukt, hatten wir heute einen Monteur im Haus. Er fand die Ursache nicht gleich. Daher wollte er die Maschine mit geöffneter Tür laufen lassen. Ich hab's ihm ja eigentlich gesagt, dass sie machmal einfach abstellt und dann plötzlich wieder geht. Das tat sich dann auch, als die Tür geöffnet war: Die Dusche ergoss sich über den guten Mann in die ganze Küche. Töchterchen und ich mussten uns beherrschen nicht laut rauszulachen. Ich hab ihm dann rasch ein Handtuch geben - eigentlich für ihn - aber er hat unter dauernden Entschuldigungen die Küche angefangen zu trocknen... Ich habe ihm erklärt, er soll doch sich selber mal abtrocknen, grööl... Bis am Mittag hat er dann den Fehler entdeckt. Morgen oder übermorgen bringt er eine neue Steuerung. Vielleicht sollte ich ihm vorsorglich schon mal ein Handtuch bereitlegen...?

Heute hat der Ferienpass gestartet. Das heisst: fertig Langeweile. Söhnchen war am Vormittag am Drachen basteln, den er bei diesem windigen Wetter auch gleich ausprobieren konnte!


Samstag, 21. Mai 2011

Aua!

Ich bin heute mit einem verspannten Nacken erwacht. Aua! Unser Sohnemann hat sich gestern Abend im Sportverein bei einem Waldlauf den Fuss verknackst. Das heisst: Heute ein geschwollener Knöchel und ein jammerndes Häufchen Sohn. Trösten, Fuss kühlen und einbinden war also angesagt. Unsere Tochter kam um elf Uhr völlig übermüdet von der Übernachtungs-Geburtstagsparty nach Hause. Nicht gerade tolle Voraussetzungen für einen Ikea-Besuch. Das hatten wir heute nämlich vor. Mein Liebster hat letztes Wochenende ein Schuhgestell gezimmert. Dazu brauchten wir jetzt noch Kissen und Körbe. Unser Töchterchen zog es vor, sich zuhause zu erholen. Zu dritt gings nun also ins Möbelhaus. Dank dem schönen Wetter heute hielt sich der Menschenauflauf in Grenzen. Unser Sohn sass mit ausgestrecktem Bein im Einkaufswagen und liess sich von uns zwischen Möbeln und Accessoires hindurch schieben. Nach einer Stunde hatten wir alles beisammen, unser Sohn war mit Waren zugedeckt (natürlich nicht nur mit Kissen und Körben). Schnell nach Hause und endlich haben die Schuhe unserer Kinder ein neues Heim! Und wir konnten in unserem Garten noch das schöne Frühsommerwetter geniessen, bei einem feinen Nachtessen und einem Glas Wein. Mmh, prost!