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Samstag, 25. Januar 2014

"Glück ist leben"

Was ist für euch Glück? Ich habe meine Familie gefragt. Die spontane Antwort von Töchterchen war: "Glück ist, wenn Mami still ist"... und Söhnchens: "Wenn die Schule brennt".

Mal ernsthaft: Mein Mann meinte: "Glück ist, wenn es allen gut geht."  "Glück ist, wenn ich gesund bin" meinte Töchterchen nach weiterem Nachdenken und Söhnchen findet Glück sei, wenn man etwas zu Essen habe. Unser Kater würde Glück bestimmt so definieren: "Wenn ich ein kleines Häppchen Fasnachtschüechli ergattern kann! Njam..."

Ich finde, Glück ist die Abwesenheit von Sorgen. Aber für jeden bedeutet Glück vermutlich etwas ganz anderes. Schaut selber mal. Ich habe euch nämlich wiedermal einen "Gänsehaut"-Clip meiner Lieblingsband:


Montag, 25. November 2013

...und hat verlernt beständig zu sein

Ich weiss, diesen Song habe ich schonmal gepostet. Aber er ist einfach so wunderschön und past perfekt in die kommende scheinheilige Zeit. Eine Atempause in dieser verrückten Welt.

Für all diejenigen, für die die Welt zu schnell dreht, für die ein Wort auch morgen noch gilt.

Und für all diejenigen, die vergessen haben, dass wir alle im selben Boot sitzen. Die, mit sich selber beschäftigt und getrieben von ihrer grenzenlosen Habgier, nicht merken, dass der Kahn auf diese Weise untergeht.

Und für alle, die sich beim Lesen dieser Zeilen gedacht haben: da sind die anderen gemeint - na, na! Nehmen wir uns alle mal schön selber an der Nase...









Freitag, 15. März 2013

Sprachlos...

... und gerührt war ich gestern, als Töchterchen mir dieses kleine Geschenk bereithielt:






Einfach so. Kein Geburtstag, kein Muttertag, kein Weihnachten - einfach so. Solche Momente sind es, Oasen im Familienalltag, die einem Kraft geben, jeden neuen Tag motiviert in Angriff zu nehmen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Ritzeratze!



Da guckste wohl! So will ich mich so wenige Tage vor dem Weltuntergang auch noch einmal zu Wort melden. Ich war die letzten Monate "Blog"-müde, hatte viel zu tun und Ärger (dazu vielleicht mal in einem anderen Post).

Töchterchen muss für die Schule Wilhelm Buschs Max und Moritz auswendig lernen. Genau genommen den dritten und den fünften Streich. Als sie mir also die Schelmereien so vortrug schweiften meine Gedanken ab und ich stellte mir vor wie gut es täte, könnte man doch ab und zu, wie Max und Moritz bei Schneider Böck, bei manchen Leuten  so...

"Ritzeratze! Voller Tücke,
In die Brücke eine Lücke"

...sägen...Ach, ach, ach - nun ja - wir alle wissen welch böses Ende es mit Max und Moritz nahm. Lassen wir es also sein, geschroten und von Gänsen aufgepickt zu werden - das will ich nicht, und ja - "Bosheit ist kein Lebenszweck!". Da nehme ich dann doch lieber den Weltuntergang....

Mittwoch, 18. April 2012

18 Jahre



Das ist das Geburtstags-Geschenk für eine 18-Jährige. Nicht irgendeine 18-Jährige. Mein ältestes Patenkind wird heute volljährig. Nicht nur an den eigenen Kindern auch an den Patenkindern sieht man, wie alt man schon ist... seufz. Es war doch eben gerade erst, dass ich völlig unbeholfen, als könnte es zerbrechen, dieses süsse kleine Baby im Arm hielt. Etwas wehmütig gehen mir Bilder durch den Kopf, von ersten Hütediensten mit Schreibaby, erstes Krabbeln (war bei mir!), Geburtstagsfeiern, vorgetragene Gedichte an Weihnachtsfeiern (und stolzes Gotti), Ferien beim Gotti (und ich dachte damals, unmöglich können alle Kinder so anstrengend sein, meine werden bestimmt nicht so... na, ja, auch ich wurde eines besseren belehrt), ausgefallene Geburtstagswünsche, Aufführungen im Synchronschwimmen, Krankenhausbesuche, gemeinsamen Urlaub, erste Skiversuche. Mein "Gottemeitschi" ist meinen Kindern sechs Jahre voraus. So konnte ich immer schon etwas "üben" oder war schon auf gewisse Phasen vorbereitet. Heute wird sie also nun erwachsen (auf dem Papier immerhin, erwachsen wird man ja nicht von heute auf morgen). Zu einer selbstbewussten, hübschen, jungen Dame ist sie herangewachsen und geht ihren Weg (hoffentlich auch etwas mein Verdienst, schliesslich möchte man ja ein gutes Gotti gewesen sein). Leider wohnt sie nicht gerade um die Ecke, daher haben wir heute abend fast zwei Stunden Autofahrt vor uns (und natürlich auch zurück), aber ich freue mich, mit der 18-Jährigen anstossen zu dürfen!

Montag, 26. März 2012

Laptop, Internet, Handy, Facebook und Co.

Bänz Friedli, Hausmann und Autor einer Kolumne der Migros-Zeitung, die ich wöchentlich gerne lese, hat mich heute zutiefst enttäuscht. Schreibt er doch heute über Staub im Kinderzimmer und wie sein Sohn im Befehlston mit ihm umgeht "Vati, könntest du nicht wieder mal staubsaugen?" Als er dies SOFORT! erledigt habe weil die Bemerkung sein schwärzestes Gewissen getroffen habe (ich stutzte zum ersten Mal) kam als Kommentar: "Vatiiii! Du hast ein Teilchen eingesaugt!" (Was hat den dieser Rotz für einen Umgangston?). Darauf sinniert der Hausmann doch tatsächlich, dass er vielleicht doch besser ein Socke über die Mündungen hätte stülpen sollen! (An dieser Stelle blieb mir völlig die Spucke weg...)

Unsere Kinder müssen ihre Zimmer selber aufräumen. Klar helfe ich ihnen wenn nötig und es kam auch schon vor, dass ich es halt schnell selber machte, weil es schneller und gründlicher geht, aber nie würde ich mir von meinen Kinder so auf der Nase rumtanzen lassen. Ich habe manchmal den Eindruck die Kinder werden zu stark verwöhnt. Manche Kinder werden bei Regen zur Schule gefahren, bekommen die gewünschten Markenkleider, die Mamis kaufen ihnen den gewünschten Lippenstift, nur damit das Gör zu hause dann motzen kann, es sei nicht der richtige und Mami rennt wieder in den nächsten Laden. HALLO? Unsere Kinder fahren bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zur Schule (es braucht nur gute Regenkleider), die Kleider kaufen wir in den günstigen Läden, im Ausverkauf oder in der Kinderkleiderbörse, kleine Extras sparen sich die Kinder selber zusammen. Bin ich deshalb eine Rabenmutter? Heute Nachmittag hatte ich mit Töchterchen wieder mal eine dieser endlosen Diskussionen betreffend eigenem Laptop mit Internetzugang im Kinderzimmer, Facebook-Account, eigenes Handy (wenn möglich eines mit dem kleinen i) etc., etc. Es ist immer die gleiche Leier. Und leider, leider ist es tatsächlich so, dass gewisse Eltern ihren Elfjährigen dies alles bieten und erlauben. Mein Mann und ich sind da anderer Meinung: Unsere Tochter darf meinen Laptop im Büro benutzen, wo wir jederzeit mal einen Kontrollblick machen können, wir haben ein "Familienhandy", das sie benützen darf wenn sie mal weg ist (dazu zählen Schule und wöchentliche Hobbys nicht), für Facebook ist sie meiner Meinung nach mit elf noch zu jung. Es denken nicht alle Eltern so, ich wurde auf Facebook aufmerksam, weil mich vor drei Jahren eines meiner vierjährigen Spielgruppenkinder gefragt hat, ob ich auch auf Facebook sei, sie sei auch da drauf... Einige Schulkameraden von Töchterchen haben den besagten eigenen Laptop im Zimmer, mit unbeschränktem Internetzugang, spielen immer und überall mit ihren Handys, sind auf Facebook anzutreffen, kriegen für drei Sechser in der Schule (zur Info für alle Nicht-Schweizer: die Sechs ist in bei uns die beste Note) mal nebenbei einen iPad geschenkt. Die Liste ist endlos und macht sprachlos. Wir haben keine Vergleichsmöglichkeit mit unserer Jugendzeit, wir hatten all diese Geräte und neuen Medien nicht. Wir müssen einfach unser Gefühl und den gesunden Menschenverstand walten lassen. Ich versuche Töchterchen immer und immer wieder unsere Haltung zu erklären. Dass ich es nicht gut finde, wenn wir ihr all diese Herzenswünsche erfüllen und ihr alle Steine aus dem Weg räumen (oder den Staub aus dem Zimmer...). Für sie ist das halt manchmal schwer zu begreifen... sie sieht halt, was die anderen haben, kann nicht mitreden und die anderen Eltern seien ja auch nicht so, so, so streng. Sind wir zu streng?

Donnerstag, 15. März 2012

Sprachlos

Eigentlich wollte ich heute mal einen Zwischenbericht über meinen Streik schreiben. Angesichts des tragischen Unfalls der vorgestern im Wallis geschehen ist, habe ich jetzt gerade keine Lust über meine banalen Alltagserlebnisse zu erzählen. Es drückt mir fast das Herz ab, wenn ich an all die Eltern denke, die ihre Kinder auf so tragische Weise verloren haben. Da fehlen einem schlicht die Worte.