Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag

Einen wunderschönen Muttertag habe ich heute mit meinen Liebsten verbracht:

Schon zum "Zmorge" wurde ich verwöhnt:



Ich wurde reich beschenkt:



Töchterchen hat auch an Papi gedacht



Am Vormittag waren wir im Gottesdienst:



Zum Zmittag wurden mein Mann und ich von den Kindern bekocht. Wir wurden bedient als wären wir im Restaurant (mit dem Unterschied, dass wir nicht zu bezahlen brauchten). Anschliessend wurde sogar die Küche aufgeräumt:





Am Nachmittag entdeckten wir den Wohlensee bei Bern:







Donnerstag, 10. Mai 2012

Versprecher

Es kommt nicht mehr so oft vor bei meinen Kindern, ab und zu passiert es aber schon noch: Ein lustiger Versprecher. Wunderbar sommerlich warm war es heute. Am Abend brachte ich Söhnchen in seine Tambouren-Stunde. Ich liess unser Auto gleich dort stehen und ging mit Töchterchen derweil im Supermarkt nebenan einkaufen. Anschliessend holten wir Söhnchen wieder ab. Als wir ins inzwischen saunamässig aufgeheizte Auto stiegen und ich den Motor startete, fragte mich Söhnchen: "Mami, hast du die Kläranlage schon eingeschaltet?" Na ja, vielleicht wird's das ja mal geben: Autos mit serienmässig eingebauter Kläranlage, bei diesen Temperaturen bevorzuge ich aber schon eine Klimaanlage...

Samstag, 5. Mai 2012

Wolkenbruch


Wenn ein Gewitter naht, und die meisten Menschen Schutz in ihren Häusern suchen, zieht's meinen Mann jeweils auf unsere Terrasse im obersten Stock hinaus und geniesst das Naturschauspiel an der frischen Luft. Dabei ist ihm heute dieses Bild gelungen:



Nun weint der Himmel, Regentropfen,
wie Tränen fallen sie herab,
verkünden sich durch stetes Klopfen
an Scheiben, wie im Pferdetrab.
Und grölend schießen Donnersalven,
Blitze durchzucken Himmelsauen,
und kühler fällt nun ein der Wind,
die heile Welt versinkt im Grauen.

© Franz Christian Hörschläger


Nach einer Viertelstunde war der Spuk vorbei. Die Welt ist nicht im Grauen versunken sondern erstrahlte wieder frischgewaschen im Frühlingsglanz.

Freitag, 4. Mai 2012

Zaubertrank und Badespass

Söhnchen war gestern auf der Schulreise. Sie waren hier. Einleuchtend, dass Söhnchens Wanderschuhe am Abend trieffnass waren. Was mir jedoch nicht so klar war, ist, wieso er eine Schnittwunde in der Fusssohle hat, wenn doch seine Schuhe trieffnass waren. Seinen Erläuterungen zufolge war er mit den Schuhen im Bach, ist aber auf den scharfkantigen Steinen auf dem Weg barfuss gelaufen... Na ja, Mütter müssen wohl nicht alles verstehen....

Diesen "Zaubertrank" mache ich den Kindern seit Jahren, wenn sie auf einen Ausflug gehen. Auch heute noch, mit 9 resp. 11 Jahren möchten sie nicht darauf verzichten. Einige Schlucke davon und es wandert sich fast von alleine. Natürlich gehört auch ein Zauberspruch dazu, aber der ist geheim, den brummle ich jeweils nur ganz leise vor mich hin...



Heute war Söhnchen an einer Geburtstagsparty. Da haben Töchterchen und ich, nachdem sie die Schule aus hatte einen Frauennachmittag gemacht und die Schwimmbadsaison eröffnet. Mir war es aber dann doch noch etwas zu frisch. Ich habs mir mit einem Kaffee und einem guten Buch bequem gemacht, während Töchterchen mit ihrer Freundin einen Sprung ins kühle Nass wagte.

Es war noch etwas kühl, dafür hatten wir viiieel Platz.

Montag, 30. April 2012

Bunte Frühlingsboten

Herzlich willkommen auf meinem Blog Elisabeth!

Nachdem ich letzte Woche keine Lust hatte zum bloggen (ich fand irgendwie kein Thema und über misslungene neue Frisur, Spielgruppenkinder ausser Rand und Band, unnötige Kurze-Hose-Nähaktion, vergebens gesammelte Blechdosen und weiteres belangloses Alltägliches, wollte ich nicht schreiben - habs jetzt doch getan..) habe ich euch heute einige Frühlingsbilder aus unserem Garten, der endgültig aus dem Winterschlaf erwacht ist.








Dies ist natürlich nicht unser Garten (wäre auch etwas gar viel) - das ist unsere derzeitige Aussicht aus unserer Wohnung aufs benachbarte Raps-Feld.

Sonntag, 22. April 2012

Verenaschlucht - Einsiedelei

Seit Tagen macht der April seinem Namen alle Ehre. Sonne und Regen wechseln sich zeitweise im Minutentakt ab.

Nach einem gestrigen Feuerwehreinsatz musste mein Mann heute Nacht drei Stunden Brandwache halten. Für ihn war also heute eine Runde ausschlafen angesagt. Auch die Kinder, für die morgen wieder der Schulalltag losgeht, genossen den freien Morgen heute nochmal in vollen Zügen. Bei diesem Wetter bot sich am Nachmittag ein kleiner Ausflug an. Es zog uns in die Verenaschlucht und die Einsiedelei bei Solothurn. Wir genossen den Spaziergang dem plätschernden Bach entlang durch die Schlucht. Die erfrischende Luft duftete nach Frühling, nach Aprilregen, nach Bärlauch, der den Wegrand säumte. Die Kinder erkundeten die zahlreichen Höhlen und Ausbuchtungen im Fels und die vom Wasser umspülten Steine im Bach (und prüften ihre Schuhe auf deren Wasserdichte).


Am Ende der Schlucht gelangten wir zur Einsiedelei. In der Verenenkapelle zündeten wir alle eine kleine Kerze an und liessen die andächtige Stimmung auf uns wirken. Draussen steckten wir alle nacheinander eine Hand in die angeblich heilbringende Öffnung in der Felswand. (Seit damals, vor einigen Jahren die Windpocken-Narbe an Söhnchens Hand viel schneller als die im Gesicht abgeheilt und fast verschwunden ist, nachdem wir seine Hand dort reingehalten haben, tue ich dieses Loch nicht mehr einfach so als Aberglaube ab - schaden wird's ja bestimmt nicht)


Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher zur Siedlung Kreuzen, die etwas oberhalb der Schlucht liegt. Auch dort steht eine hübsche kleine Kapelle die einen Besuch wert ist. Im Restaurant Kreuzen, gleich gegenüber, hatten wir damals vor neun Jahr Söhnchens Taufessen. Heute führte unser Weg aber am Restaurant vorbei. Zwei Wege führen von dort aus wieder zurück zum Ausgang der Schlucht. Ein historischer Kreuzweg oder ein Weg hinunter, zurück in die Schlucht. Keine Frage welchen unsere Kinder bevorzugten. Entlang des Wassers ist es doch etwas interessanter als entlang von Steinkreuzen.


Für mich hat die Verenaschlucht etwas Spezielles. Etwas Beruhigendes. Etwas Geheimnisvolles.


Bei schönstem Sonnenschein zu Hause angekommen, schüttete es eine halbe Stunde später schon wieder. Und was kommt nach dem Regen? Natürlich - die Sonne! Und was ist die Entschädigung für dieses Wetter-Hin-und-Her? Das hier:



 
 
Das ist doch ein schöner Ausklang für die Frühlingsferien!

Mittwoch, 18. April 2012

18 Jahre



Das ist das Geburtstags-Geschenk für eine 18-Jährige. Nicht irgendeine 18-Jährige. Mein ältestes Patenkind wird heute volljährig. Nicht nur an den eigenen Kindern auch an den Patenkindern sieht man, wie alt man schon ist... seufz. Es war doch eben gerade erst, dass ich völlig unbeholfen, als könnte es zerbrechen, dieses süsse kleine Baby im Arm hielt. Etwas wehmütig gehen mir Bilder durch den Kopf, von ersten Hütediensten mit Schreibaby, erstes Krabbeln (war bei mir!), Geburtstagsfeiern, vorgetragene Gedichte an Weihnachtsfeiern (und stolzes Gotti), Ferien beim Gotti (und ich dachte damals, unmöglich können alle Kinder so anstrengend sein, meine werden bestimmt nicht so... na, ja, auch ich wurde eines besseren belehrt), ausgefallene Geburtstagswünsche, Aufführungen im Synchronschwimmen, Krankenhausbesuche, gemeinsamen Urlaub, erste Skiversuche. Mein "Gottemeitschi" ist meinen Kindern sechs Jahre voraus. So konnte ich immer schon etwas "üben" oder war schon auf gewisse Phasen vorbereitet. Heute wird sie also nun erwachsen (auf dem Papier immerhin, erwachsen wird man ja nicht von heute auf morgen). Zu einer selbstbewussten, hübschen, jungen Dame ist sie herangewachsen und geht ihren Weg (hoffentlich auch etwas mein Verdienst, schliesslich möchte man ja ein gutes Gotti gewesen sein). Leider wohnt sie nicht gerade um die Ecke, daher haben wir heute abend fast zwei Stunden Autofahrt vor uns (und natürlich auch zurück), aber ich freue mich, mit der 18-Jährigen anstossen zu dürfen!

Samstag, 14. April 2012

Eine kleine süsse Hasennase

Gestern beim Aufräumen kam mir dieses kleine Buch in die Hände:



Auf die Frage meiner Kinder, habe ich ihnen erklärt, was E-Nummern sind. Worauf die Suche nach diesen berüchtigten Nummern losging. Der Kühlschrank und der Vorratsschrank wurde durchforstet und jede E-Nummer nachgeschlagen. Und wir haben gestaunt, was wir da alles so essen. Töchterchen wurde auch in ihrem Osternest fündig:



Ganz harmlos steht da E120. Wir haben nachgeschaut was denn dieser süsse Hase zu verbergen hat: Echtes Karmin, Karminsäure, Rot, wird aus Schildläusen gewonnen..... Seine Nase hat's also in sich. Zwar ist die Nr. 120 grau hinterlegt, was soviel heisst wie: nach heutigem Erkenntnisstand unbedenklich, doch besonders appetitlich hört sich das ja nicht an.

An Töchterchens Reaktion zu urteilen, nehme ich an, dass aus unserem Osterhasen-Vorrat eine kleine rote Nase übrigbleiben wird....

Dienstag, 10. April 2012

Uri, Schwyz und Untergang

Ein kaltes aber gemütliches Osterwochenende mit feinem Essen, Eier färben, faulenzen, gemütlichem Beisammen sein und spielen liegt hinter uns. Seit wir Kinder haben kommt am Ostersonntag ein Teil der Grosseltern zu Besuch.  Wir brunchen gemütlich und die Kinder werden verwöhnt mit Schokohasen. Anschliessend suchen die Kinder im Garten ihre Osternestchen (dieses Jahr begleitet von einzelnen, tanzenden Schneeflocken...brrr). Seit einigen Jahren veranstalten wir am Nachmittag, wenn die Bäuche voll sind einen Wettbewerb. Wir bilden jeweils zwei Teams (logisch: Frauen gegen Männer!). Zu gewinnen gibts Schokohasen und als Trostpreis Schokoeier. Manchmal machen wir einen Ostereier-Wettlauf, letztes Jahr spielten wir Wikingerschach und dieses Jahr, wetterbedingt, spielten wir "Uri, Schwyz und Untergang". Ein abwechslungsreiches Spiel rund um die Schweiz. Mit etwas Wissen, Geschicklichkeit und Glück wird man Sieger und ist somit der "Siebesiech". Mit der richtigen Karte darf man sogar einen Telefon- resp. Nachbarjoker benutzen. Es ging lustig zu und her und wir hatten viel zu lachen. Da spielte es auch keine Rolle, dass am Schluss die Männer gewannen (man muss die Männer auch mal gewinnen lassen damit sie bei guter Laune bleiben und schliesslich haben wir Frauen letztes Jahr im Wikinger-Schach gewonnen...). Zudem weiss ich jetzt, wo der Referenzpunkt für die Höhenmessung der Schweiz liegt, dass der Jura kein Schichtgebirge ist und dass das Schweizer Offiziersmesser Rot ist. Ach ja, und dank Telefonjoker weiss ich auch, dass im Nationalpark kein Feuer gemacht werden darf (Ich weiss, dass sollte man wissen, aber wie heisst es bei "Wer wird Millionär" immer? Wenn man auf dem Stuhl sitzt ist es ganz anders...)

Am Abend tröpfelten nacheinander die Paten unserer Kinder mit Ostergeschenken herein, sodass wir bestimmt für's nächste halbe Jahr mehr als genug Schokolade haben.




Für die Rösti ist jeweils mein Liebster zuständig, ich habe ein ganz exklusives Exemplar bekommen!
Die "Sieger"-Trophäen